Soundhouse | Tonstudio Metropolregion Nürnberg

FAQs

1.    Warum Audio Mastering?

Das Audio Mastering ist der finale Arbeitsschritt in der
Audio-Postproduktion. Das Mastering ist also die Nachbearbeitung (Post
Production) von aufgezeichnetem Audiomaterial in der Musikproduktion
oder bei Sprachaufnahmen.

Und dabei geht es natürlich vor allem darum, die bestehenden Aufnahmen,
„besser klingen zu lassen“. So wird u.a. der Stereomix optimiert,
ausbalanciert, oder Frequenzbereiche werden optimiert,
Frequenz-Überlagerungen können optimiert werden usw.

Wichtig ist es hier das Audiomaterial für die endgültige Wiedergabe
(oder Vervielfältigung) über Medien (Streaming und hier Einhaltung der
Vorgaben unterschiedlicher Plattformen; oder auch Herstellung –
Duplikation oder Replikation von CDs oder Vinyl; oder USB Copies)
vorzubereiten, zu verbessern und formatgerecht zu definieren. Es wird
die Klangqualität und Lautstärke für das beabsichtigte Ausgabeformat
„gemastert“.

Das Audio Mastering ist übrigens genauso wichtig wie die Rohaufnahmen
selbst. Durch das Mischen des Audiomaterials wird die Balance
geschaffen, zum Beispiel das Verhältnis von Gesang und Musik definiert,
in der Musik werden Instrumente und Sounds so gemischt, dass sie gut
hörbar sind und auch die richtige Lautstärke haben. Der Mix ist wichtig
und sollte auch schon sehr gut bearbeitet werden.

Beim Audio Mastering gilt dann: Rohaufnahmen und Mix müssen bereits
ideal bearbeitet sein. Dann kann man mit dem Audio Mastering auch eine
schnelle Optimierung erreichen. Dabei werden Equalizer und spezielle
Effekte angewendet, die Position der „Instrumente“ und Sounds im Mix
bestimmt usw. Auch das Genre des Songs wird berücksichtigt.

Traditionell erfolgt das Audio Mastering mit Hilfe von Tools zur
Entzerrung, Komprimierung, Limitierung, Stereoverbesserung usw. Und
heutzutage wird oft (nur noch) digital gemastert.

Im Soundhouse setzen wir analoge und digitale Mastering Tools ein. U.a.
wird das Audiosignal auch mit Hilfe legendärer Stereo Mastering
Bandmaschinen entsprechend geroutet und somit mit einem besonderen Klang
„angereichert“. Es geht immer darum, bestimmte und wohl überlegte
Signal- und Effektprozessoren einzusetzen, die die vorliegenden
Aufnahmen einfach besser klingen lassen.

Heutzutage werden hauptsächlich digitale Master eingesetzt, obwohl sich
einige Mastering-Studios und -Ingenieure auf analoges Mastering
spezialisiert haben. Vor der digitalen Revolution in der Musikproduktion
hatte Audio Mastering einen recht definierten Ablauf. Die fertigen Mixe
einer Produktion wurden dem Masteringstudio auf einem Band gebracht, das
durch diverse Signal- und Effektprozessoren auf ein zweites Band
gebounced wurde, um den Sound der Mixe zu verfeinern.


2.    Kann man jeden Song, jedes Audiomaterial durch Mastering verbessern?
Im Prinzip ja. – Aber es gibt ein Aber: Wenn die Rohaufnahmen
schwerwiegende technische Mängel haben, ist es unmöglich oder
bestenfalls nur äußerst schwierig und mit viel Arbeit verbunden, diese
Mängel in der Aufnahme oder im Mix zu beheben.
Dasselbe gilt, wenn der Musik-Mix oder der Mix eines Songs (Gesang,
Musik, Back Vocals usw.) einfach zu dünn ist oder keine auditiven
Schwerpunkte zeichnet.
Nur wenn die Rohaufnahmen und der Mix gut sind, kann das Mastering aus
diesem Material ein sehr gutes Ergebnis herausarbeiten. Das Mastering
kann nicht alle Probleme einer schlechten Aufnahme oder eines schwachen
Mixes beheben.
Even if it sounds magical after mastering.


3.    Welche Technik wird im Soundhouse Tonstudio fürs Mastering eingesetzt?

Wir haben im Soundhouse erstklassige Akustikräume, in der Regie und in
den Aufnahmeräumen.

Verschiedene Referenz-Monitore und Kopfhörer unterstützen technisch das
Mastering perfekt: u.a. Genelec, Yamaha, Mackie, Fostex und Ultrasone
usw. Eine ausgewählte Bibliothek von Kompressoren, Limitern, EQs´s, und
sonstigen Effekten, digital und teils auch analog, ermöglichen mit
weiterer analoger Hardware und Digital-Tools ein effizientes Arbeiten.


4.    Welche Schritte sind zu beachten beim Audio Mastering im Soundhouse?

Am besten nutzen Sie das Kontaktformular und schreiben uns. Dann können
wir für Sie ein Angebot ausarbeiten und mit Ihnen das Audio Mastering
komplett besprechen.

Grundsätzlich kommt es auf das vorliegende Material an. Wie sind die
Songs arrangiert, komponiert, was ist wichtig für die Band oder die
Urheber usw. Welchen Musik-Genres sind  die Songs zugeordnet, wie
klingen sie und wie sollen sie nach dem Mastering klingen?
Wir haben Erfahrung mit den Musik-Genres wie Pop, R´N´B, Rock, New Pop,
Hip Hop, Indie, Jazz, Klassik, House.

Audio Mastering können wir auch via Remote durchführen. Oder Sie
schicken uns das Audiomaterial, welches gemastert werden soll.

Bevor das Audio Mastering beginnt, wird mit Ihnen ein telefonisches und
schriftliches Briefing erarbeitet. Hier werden viele wichtige Punkte und
Inhalte besprochen, das Mastering vorbereitet und die einzelnen Schritte
gemeinsam mit Ihnen besprochen und festgelegt.

Für kommerzielle Veröffentlichungen bieten wir weitere Services (auch im
Layoutbereich, Logodesign, Bilder usw.) und erstellen für Sie bei Bedarf
die Codes:  ISRC ( International Standard Recording Code) und EAN/UPC
(European Article Number / Universal Product Code).
Zur Info:
Der ISRC Code ist Ihr Performance Identifier. Der International Standard
Recording Code (ISRC) ist die internationale Kennung für Ton- und
Videoaufnahmen. Der ISRC ist somit an das Musikstück oder Video an sich
gebunden und nicht an den Träger der Aufnahme (CD/Vinyl/Digital Album
oder die einzelne digitale Sound-/Videodatei).
Der EAN-Code ist Ihr Release Identifier. Die European Article Number
(EAN) ist die Standardkennung für die verschiedenen Träger, die Ihre
Audio- oder Videoaufnahmen zum Vertrieb enthalten. Der EAN kann eine
offizielle Single, eine EP, eine LP und deren verschiedene Versionen
(digitaler Download, CD, Vinyl, Tape oder DVD) oder Musikvideos
identifizieren.


5.    Auf welchen Pegel-Niveau sollten Ihre Aufnahmen vor dem Audio
Mastering sein?

Dezibel relative to Full Scale (dBFS) zeigt den Pegelunterschied
zwischen einem Pegel und einer nicht überschreitbaren Obergrenze, z.B.
digital 0.

Eine Audiodatei mit einer Lautheit von -6dBFS kann nochmals doppelt so
laut gemacht werden, ohne ins digitale Clipping zu kommen.

Die LUFS-Messung sollte irgendwo zwischen -23 dB LUFS und -18 dB LUFS
liegen.

Diese Lautstärkegrenzen stellen sicher, dass wir im Soundhouse beim
Mastering Ihres Audio-Materials, Ihrer Songs über genügend Headroom (ca.
6 dB) verfügen, mit dem gearbeitet werden kann.